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leb damit

Borderline ist auch kein Grund zum Sterben.

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Zwei Wochen sind vergangen, seit ichmein kleines Zellklümpchen verloren habe. Zwei Wochen voller Tränen, Schmerz, Leere und Trauer. Aber auch zwei Wochen voller Liebe, Geborgenheit, Nähe und Gehaltenwerden. Wir waren letzte Woche in Wien, mein Freund und ich. Ein verlängertes Wochenende, zwei Tage Autofahrt inklusive. Wir beide in seiner Heimatstadt, in die ich mich sofort verliebt habe. That sweet city with her dreaming spires , wie Matthew Arnold so schön sagte. Er meinte damit zwar Oxford, aber er wird es mir nicht übelnehmen, wenn ich mir den Satz für Wien ausleihe. Es waren glückliche Tage. Sehr glückliche. Ich habe die Mutter meines Freundes kennengelernt, einige seiner Freunde auch, wurde überall herzlich empfangen, habe mein Konto fast zu Tode geshoppt, Musik gehört, gut gegessen, auf Wienerisch fluchen gelernt (eine essentielle Fähigkeit, wenn man in dieser Stadt Autofahren will!), die Sonne genossen und war dem Leben dankbar für all die wunderbaren Momente, die wir zusammen verbringen durften. Für die Worte. Das Lachen. Die Blicke. Die Küsse. Für meine Hand in seiner. Für all die Liebe, die ich spürte.

Aber (das war ja klar…) irgendwann war die Auszeit aus dem Alltag um. Irgendwann, das war vor drei Tagen. Da raste besagter Alltag mit gefühlten dreihundert Stundenkilometern auf mich zu und zog das Abbremsen gar nicht erst in Erwägung. Was für ein Idiot. Der Aufprall war schmerzhaft, und der Schmerz ist noch nicht wieder weg. Am Dienstag in der Therapie musste ich die verschiedenen Anteile in mir entwirren. Das war leicht. Und das war verdammt schwer. Der Verstand ist ganz klar. Vernünftig wie immer, eloquent, sicher. Die Schuld ist laut, dominant, rachsüchtigund vorwurfsvoll. Und die Trauer ? Die findet kaum Worte, um auszudrücken, was in ihr vorgeht. Ich verstehe auch nicht so recht, warum sie überhaupt da ist. Ich wollte doch nie Kinder und auch wenn ich grundsätzlich gewollt hätte, hätte ich ganz bestimmt nicht jetzt gewollt. Warum also diese andauernde Traurigkeit? Klar, es ist nicht gerade ein Glücksmoment, ein Kind zu verlieren. Aber es passiert eben. Und so viel Mensch, dass es wirklich ein Kind gewesen wäre, war da auch nochnicht. Also, noch einmal: warum? Ich stellte auch meiner Therapeutin die Frage, und dann kamderSchlüsselmoment. Früher, als ich im Kindergarten gefragt wurde, ob ich später einmal Kinder haben möchte, war mir ganz klar, dass das nie der Fall sein würde. Weil ich mit meinen Mitkindergärtnern und allen anderen Kindern nichts anfangen konnte. Punkt. Aber damals hatte ich auch noch keine Idee davon, wie es sein würde, erwachsen zu sein. Damals war mir nicht klar, dass ich Jahre später nicht bloss nicht wollen würde, sondern es mir – vor allem wahrscheinlich – nicht zutrauen würde. Ich konnte und kann mir nicht vorstellen, so viel Verantwortung zu übernehmen. Einem kleinen Menschen all das zu geben, was mir selbst so oft fehlte. Liebe, Sicherheit, Grenzen und Freiheiten, Verständnis und das bedingungslose Gefühl, genau so sein zu dürfen, wie dieser kleine Mensch eben ist. Ich kann mir nicht vorstellen, gesund genug zu sein, damit dieser kleine Mensch seinerseitsdie Chance auf ein gesundes Leben hat und ein Umfeld, in dem sich das Aufwachsen irgendwie gut anfühlt. Die Wahrheit ist: Ich weiss nicht mehr, ob ich will oder nicht will. Ich weiss nur, dass ich nicht glaube, zu können. Scheisse. Am Nichtwollen gäbe es nichts zu rütteln. Ich will keinen Mercedes fahren, weil ich die Dinger nicht mag. Ich mag auch pink und rosa nicht. Das ist nicht therapiebedürftig. Dafür gibt’s auch keine Diagnose. Ich will eben nicht. Völlig okay, auch für meinen Selbstwert. Dass ich mich für grundsätzlich unfähig und zu gestörthalte, umneues Leben in die Welt zu setzen,liefert hingegen Stoff für so einige Therapiesitzungen (und meine Therapeutin wird da erfahrungsgemäss nicht locker lassen). Nur, ein Teil von mir – ein recht grosser zur Zeit – will da gar nicht hinschauen. Ich will das alles gar nicht wissen und ich will vor allem nicht, dass sich mein Lebenskonzept ohne Vorwarnung einfach mal soumkehrt. Es war verwirrend genug, als ich festgestellt habe, doch nicht ganz so lesbisch zu sein, wie ich glaubte. Aber gut, ich habe mich in einen Mann verliebt, in einen ganz wunderbaren Mann, und es ist unfassbar schön, dass es so ist. Keine Einwände also. Aber Kinder? Leben? Hallo? Hast du sie noch alle? Klar, die Tatsache, dass es diesen Mann in meinem Leben gibt, erleichterte die Sache zumindest aus rein biologischer Sicht. Nur, er will keine weiteren Kinder, und ich will auch keine wollen (allerdings, wenn ich denn wollen wollen würde, würde ich schon mit ihm wollen).Ich will nicht, dass das Thema irgendwann zwischen uns steht und ich will auch nicht, dass jetzt irgendwas kompliziert wird (wie gut, dass ich keine psychischeStörung habe, die das Potenzial hat, irgendwas kompliziert zu machen!). Aber das interessiert einen Teil meiner Emotionen gerade nicht. Den Teil nämlich, der einfach nur traurig ist, dass mein kleines Zellklümpchen nicht mehr da ist. Das kleine Klümpchen, dass zu unserem kleinen Menschlein geworden wäre. Denn in all den Umkehrungen weiss ich eines ganz sicher: Ich hätte es behalten. Trotz aller Selbstzweifel undaller Widrigkeiten, ich hätte es behalten.

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